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Neuigkeiten

Hier finden Sie aktuelle Themen aus unserem Verband.
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Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest in Deutschland

In Brandenburg, im Spree-Neiße-Kreis kam es zum ersten ASP-Fall bei einem Wildschwein.

Im Umkreis von 4 Kilometern von der Fundstelle wurde ein Zaun errichtet. Das Gebiet wird jetzt um den Fundort
herum mit einem 15-Kilometer-Radius als „gefährdetes Gebiet“ abgegrenzt. Daran angrenzend wird eine im
Radius 15 Kilometer umfassende Pufferzone eingerichtet. Ab diesem Zeitpunkt ist es verboten, Hausschweine
aus dem gefährdeten Gebiet auszuliefern. Nur unter strengsten Vorschriften können Schweine zu einem anderen
Betrieb oder zur Schlachtung transportiert werden. Die Tiere werden virologisch und klinisch vom
bestandsbetreuenden undamtlich beauftragten Tierarzt untersucht.
Nur nachweislich ASP-freie Schweine dürfen aus dem Gebiet transportiert werden. Zusätzlich müssen sie
mindestens 30 Tage oder seit der Geburt im betreffenden Betrieb gewesen sein.


Was gilt nun für Sie als schweinehaltender Betrieb?
Zunächst einmal: das Virus ist ungefährlich für den Menschen.
Es gilt, die Biosicherheit auf Ihren Betrieben zu überprüfen und durch ein gutes Hygienemanagement das Risiko
der Einschleppung des Virus zu verringern.
Auf akademie.vet kann die Videoaufzeichnung des ASP-Webinars kostenfrei angeschaut werden.
Für Schweine in Auslauf- und Freilandhaltung hat der Landkreis bereits vor Jahren dazu aufgefordert,
die Haltungen einzufrieden.

Das Fleisch aus nicht betroffenen Gebieten soll weiterhin innerhalb der EU gehandelt und exportiert werden können.
Über den Export in Drittländer, wie beispielsweise China, befindet sich das Bundesministerium für Ernährung
und Landwirtschaft derzeit in Gesprächen.

Sobald die ASP in einem Hausschweinebestand ausbricht, werden ein „Sperrbezirk“ und ein „Beobachtungsgebiet“
eingerichtet. Der Bereich umfasst insgesamt 10 Kilometer - 3 Kilometer Sperrbezirk, direkt um den befallenen Betrieb
gelegen und daran angrenzend 7 Kilometer Beobachtungsgebiet.

Im „Seuchenbetrieb“ müssen alle Tiere gekeult und unter strengen Auflagen beseitigt werden. Auf Betrieben,
die direkten Tierkontakt zum betroffenen Betrieb hatten, müssen die Schweine untersucht und ggf. ebenso
getötet werden.

Weitere Informationen und Hilfestellungen finden Sie auf folgenden Seiten:
Laves

BMEL – Tierseuchen
BMEL – ASP

DBV

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Der Niedersächsischer Weg – Vereinbarung über
den Natur- und Artenschutz


 

Aktuelle Informationen zum Niedersächsischen Weg: www.niedersaechsischer-weg.de

Das Land Niedersachsen, die Landwirtschaftskammer und das Landvolk haben gemeinsam mit den
Naturschutzverbänden NABU und BUND den „Niedersächsischen Weg“ – ein Maßnahmenpaket für den
Natur-, Arten-und Gewässerschutz – erarbeitet und unterzeichnet.
Auf den Natur-, Arten- und Gewässerschutz wirken zunehmend Veränderungen von Lebensräumen,
Bebauung, intensivierte Landnutzung und weiteren Einflüssen ein. Sie sind Gründe für einen Rückgang
der Biodiversität.
Diesem gilt es, entgegenzutreten. Doch dieser Weg kann nur gemeinsam beschritten werden.
„Landwirte sind wichtige Partner im Naturschutz. Sie prägen und erhalten durch ihre Arbeit schützenswerte
Kulturlandschaften“, heißt es in der Vereinbarung.
Ziel ist es, die wirtschaftlichen und die ökologischen Belange überein zu bringen.
Wirtschaftliche Nachteile, die durch die Umsetzung der Maßnahmen entstehen, sollen durch die
Landesregierung ausgeglichen werden.
Aspekte, die in der Vereinbarung behandelt werden sind der Biotopschutz, Gewässerrandstreifen,
Pflanzenschutzmitteleinsatz, Wiesenbrüterschutz, Grünlandumbruch und -erneuerung, der Ökolandbau
und einige weitere, die in der untenstehenden Vereinbarung näher ausgeführt sind.

Der Niedersächsische Weg ist kein Gesetz oder fixes Werk. Vor der Formulierung dazugehöriger Gesetzestexte
bietet er Spielräume, die noch verhandelbar sind bzw. verhandelt werden müssen.

Die Vereinbarung und das Schreiben unseres Präsidenten Albert Schulte to Brinke finden Sie im Folgenden:

- Der Niedersächsischer Weg – Vereinbarung

- Schreiben des Präsidenten zum Niedersächsischen Weg

- Pressemitteilung

- Unterstützerschreiben

Infomaterialien und Bilder zum Teilen finden Sie hier oder in unseren Geschäftsstellen.

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Allgemeinverfügung zur Beschränkung der Wasserentnahme
aus Fließgewässern im Landkreis Osnabrück

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Osnabrück hat eine Allgemeinverfügung zur zeitlichen Beschränkung
der Wasserentnahme aus Fließgewässern erlassen.  Die Verfügung ist ab sofort wirksam und gilt für die
Wasserentnahme zur Bewässerung und Beregnung aus den Fließgewässern 2. und 3. Ordnung im Kreisgebiet
mittels Pumpvorrichtungen, für den Zeitraum vom 01.09 bis 30.09.2020. Auch Wasserentnahmen mit gültiger
wasserrechtlicher Erlaubnis sind von dieser Verfügung betroffen. Die komplette Allgemeinverfügung des Landkreises
finden Sie hier.

Beregnungsverbot für Grünflächen im Landkreis Osnabrück

Aufgrund extrem niedriger Grundwasserstände ist es ab sofort und bis Ende September im Landkreis Osnabrück
verboten, in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr private und öffentliche Grünflächen, Sportanlagen wie Fußball-,
Tennis- oder Golfplätze sowie land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen mit Wasser zu sprengen.
Ein Verstoß gegen diese Anordnung kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Die ganze Meldung des Landkreises finden Sie hier.

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Blühstreifen-Schilder

Mitglieder können nun wieder gratis Blühstreifen-Schilder "Hier blüht uns was" in den Geschäftsstellen in
Bersenbrück und Osnabrück abholen.
Die Schilder haben ein Maß von 60x80 cm und können gut am Feldrand und Blühstreifen aufgestellt werden.

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Einreise von Saisonarbeitskräften

Seit dem 16. Juni können Saisonarbeitskräfte aus EU-Mitgliedstaaten und den assoziierten
Schengen-Staatenauch wieder auf dem Landweg einreisen. Auch Drittstaatangehörige dürfen zur Saison-
beschäftigung in der Landwirtschaft nach Deutschland einreisen. Voraussetzung ist, dass die
maßgeblichen aufenthaltsrechtlichen Regelungen eingehalten werden.
Eine vorherige Anmeldung bei der Bundespolizei ist nicht mehr notwendig.

Auf der Seite des Deutschen Bauernverbands finden Sie alle aktuellen Informationen,
Infomaterialien und Hygieneanweisungen für Ihre Saisonarbeitskräfte:
www.saisonarbeit2020.bauernverband.de/

- Empfehlungen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus in Sammelunterkünften
und bei gemeinschaftlicher Unterbringung

- Konzeptpapier des BMEL

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Stellenanzeigen

Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

Hunderte Jahre alte Eichen machen oft das Bild eines ländlichen Anwesens aus. In den vergangenen Jahren
wird dieses Bild zunehmend durch die Raupen des Eichenprozessionsspinners gestört. Grund dafür ist
die Klimaerwärmung, die die Vermehrung der wärmeliebenden Schmetterlingsart fördert.
Befallen sie die Eichen, ist das nicht nur problematisch für die Bäume, sondern auch für Mensch und Tier.
Die Larven des Falters fressen die jungen Blätter der Bäume. Nur selten fressen sie die Bäume komplett kahl.
Geschieht dieser Befall über mehrere Jahre, sind die Bäume auch für weitere Schädlinge angreifbarer.
In der Regel befallen die Larven Trauben-, Stiel- und Roteichen. In besonders starken Populationsjahren können
sie sich aber auch auf andere Baumarten, wie Hainbuchen, ausbreiten.

Welche Maßnahmen Sie bei Befall Ihrer Eichen mit dem Schädling greifen sollten, lesen Sie hier.
Einen Warnhinweis zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie hier.

In unseren Geschäftsstellen Bersenbrück und Osnabrück können Sie zu den bekannten Öffnungszeiten
Warnschilder für 14,30 € erwerben.
Die Schilder dürfen Sie auf Ihrem Privatgrund an Rad- und Spazierwegen o.ä. beliebig anbringen.
Für andere Standorte ist das Aufstellen mit der Gemeinde abzustimmen.

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Überprüfung von JGS-Anlagen 

Der Landkreis Osnabrück hat in diesem Jahr damit begonnen, die ersten 50 Betriebe, von insgesamt ca. 1200,
nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) zu kontrollieren.
In Niedersachsen sind Anlagen, die nicht über eine Leckageüberwachung verfügen, alle 10 Jahre auf ihre
Dichtigkeit zu prüfen. Der Prüfpflicht unterliegen Behälter, Sammelgruben, Erdbecken, ortsfeste Silageanlagen
(länger als 6 Monate an einem Ort), Güllekeller und -kanäle, Festmistplatten, Abfüllflächen mit den zugehörigen
Rohrleitungen, Sicherheitseinrichtungen, Fugenabdichtungen, Beschichtungen, Auskleidungen.
Feldmieten fallen nicht unter die Prüfpflicht, da es sich hier nicht um ortsfeste Anlagen handelt.

Ein Merkblatt zur Überwachung der JGS-Anlagen im Landkreis Osnabrück und eine Selbstcheckliste lassen wir
Ihnen auf Anfrage gerne zukommen.

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FINKA-Projekt: Biodiversitätsprojekt sucht Partnerbetriebe

Wollen Sie die Diskussion rund um Landwirtschaft und Biodiversität versachlichen? Haben Sie
Interesse an einem kollegialen Austausch zwischen konventionell wirtschaftenden und Öko-Betrieben?
Dann ist die Teilnahme am Projekt FINKA – Förderung von INseKten im Ackerbau – eine gute Option.
Mit dem Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sollen Lösungsstrategien zur Förderung der
Biodiversität von Insekten erarbeitet und eine breite Diskussion innerhalb der Landwirtschaft
angestoßen werden. Dafür werden Modellbetriebe gesucht, die auf den Einsatz von chemischsynthetischen
Insektiziden und Herbiziden verzichten bzw. die als Öko-Betriebe diesen Schritt bereits
gegangen sind und ihr Fachwissen an andere Betriebe weitergeben wollen. Die Auseinandersetzung mit
der Fragestellung, wie ein Verzicht auf diese Pflanzenschutzmittel in der Praxis betriebswirtschaftlich und
arbeitstechnisch umgesetzt werden kann und was dies für die Artenvielfalt auf dem Acker bedeutet,
steht im Mittelpunkt des Projektes.

Die ganze Mitteilung und weitere Infos finden Sie: hier.

Kurzinfo für Betriebe
Wenn Sie Interesse an dem Projekt FINKA haben, melden Sie sich bitte direkt bei Sara Kuschnereit von
der Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
oder telefonisch unter 04262 9593-69.

FINKA ist ein gemeinsames Projekt von der Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, dem
Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V., dem Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., der
Georg-August-Universität Göttingen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Projekt
FINKA im Bundesprogramm Biologische Vielfalt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit
Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem
Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des
Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des
Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.
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Corona und Landwirtschaft

Aktuell treten viele Fragen zum Coronavirus und dem Umgang damit auf. Wie verhalte ich mich richtig?
Wie kann mein Betrieb weiterlaufen? Der Deutsche Bauernverband hat hierzu ein Papier erstellt,
das Antworten liefert und Informationsquellen zur Verfügung stellt: Coronavirus – Fragen und Antworten
Auch auf der Homepage des Landesverbandes Niedersachsen finden Sie eine Übersicht der Antworten
auf die wichtigsten Fragen zum Thema Corona: Informationen zum Coronavirus

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Betriebliche Maßnahmen zur Corona-Prävention

Der HOL und die LSO sehen Maßnahmen vor, um einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus zu leisten
und die Gesundheit der Mitarbeiter und Mandanten zu schützen. Dazu gehört auch die Wahrung einer
angemessenen Distanz und Vermeidung von Körperkontakt. Deshalb wird auch der Publikumsverkehr
in unserem Hause möglichst eingestellt. Die Beratung unserer Mandanten erfolgt weitestgehend telefonisch.
Wir bitten Sie, die Besuche in unserem Haus lediglich auf die Einreichung Ihrer Unterlagen zu beschränken.
Zu bereits vereinbarten Terminen nehmen unsere Mitarbeiterinnen telefonisch Kontakt zu Ihnen auf.
Außerdem erhalten unsere Mandanten ein Anschreiben, das sie über die aktuelle Situation in Kenntnis setzt.

                                                                                                                                                        
Bei Fragen wenden Sie sich gerne telefonisch an unsere Geschäftsstellen.

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Aktuelle Informationen zum GAP-Antragsverfahren 2020

Bis zum 15. Mai können auch in diesem Jahr wieder Anträge auf Agrarförderung und
Agrarumweltmaßnahmen (AUM) gestellt werden.
Für die Antragstellung 2020 steht Ihnen ab dem 17. März 2020 das Programm ANDI in gewohnter Weise
als Webanwendung zur Verfügung. Informationen zum Programmstart und zu den Voraussetzungen erhalten
Sie mit dem Anschreiben der LWK zur Antragstellung, dass Mitte März auf den Höfen sein wird.

Wichtige Fristen im ANDI-Antragsverfahren

  • 01.10.2020: Letzter Termin der Änderungsmitteilung ökologischer Vorrangflächen (öVF)
    Zwischenfrucht (Modifikationsantrag) und AUM-Änderungen AL22 (winterharte Zwischenfrucht) /
    AL5 (reduzierte Bodenbearbeitung nach Mais)

Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren und zu wesentlichen Neuerungen finden Sie hier.

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Diskussionsrunde der GRÜNEN: Nitratbelastung des Wassers und der
Einfluss der Landwirtschaft

Friedrich Brinkmann vertrat bei einer Diskussionsrunde der Grünen die Landwirte und betonte deren Einsatz
für den Wasserschutz. Er forderte bei allen neuen Regelungen Planungssicherheit für die Bauern.

Den Artikel der NOZ zur Diskussion finden Sie hier.

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Rote Gebiete

Die Gebietskulissen der NDüngGewNPVO können sie hier einsehen.

 Rote Gebiete 1

 Rote Gebiete 1 1

 

Das Landvolk Niedersachsen lässt die Roten Gebiete überprüfen.

„Der Schutz des Grundwassers ist Bestandteil unseres Wirtschaftens. Bei der Debatte um Nitrat im
Grundwasser erschienen uns seit Langem Daten im Zusammenhang mit dem Nitrat-Messnetz als sehr
unplausibel.  Aus diesem Grund haben wir Dr. Hannappel mit der Untersuchung grundlegendster
Fragestellungen beauftragt, da aus unserer Sicht nur mit wissenschaftlich fundierten Informationen
zu unserem Messstellennetz etwas für die Grundwasserqualität erreicht werden kann.
Die Ergebnisse des Gutachtens werden wir voraussichtlich im April 2020 den beteiligten Behörden
und der breiten Öffentlichkeit vorstellen können.
Und dann erwarten wir uns von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung eine zielorientierte Befassung
mit den Ergebnissen“, so Albert Schulte to Brinke, Vorsitzender des Hauptverband des Osnabrücker
Landvolkes (HOL), Kreisbauernverband e.V.

Nähere Informationen zum Gutachten finden Sie hier: Pressemitteilung Überprüfung der Roten Gebiete

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Die Landvolk-App ist da

Neue Wege geht das Landvolk in der Kommunikation. Der niedersächsische Bauernverband möchte
mit Landwirten, Verbrauchern und weiteren landwirtschaftlich Interessierten noch direkter kommunizieren
und hat dafür eine eigene App entwickelt.

Mit ihrer Mitgliedsnummer können sich die Verbandsmitglieder in der App anmelden und erhalten Meldungen
zu aktuellen Marktentwicklungen, agrarpolitischen Nachrichten und Neuigkeiten aus den Bereichen
Umweltschutz, Öffentlichkeitsarbeit und landwirtschaftlicher Ausbildung.
Über die App erhalten die Mitglieder ebenso Informationen direkt aus ihrem eigenen Kreisverband.

Auf der Homepage des Landvolks Niedersachsen finden Interessierte die App
zum einfachen Download unter der neuen Seite app.landvolk.net.

Beregnungsverbot für Grünflächen im Landkreis Osnabrück

Aufgrund extrem niedriger Grundwasserstände ist es ab sofort und bis Ende September im Landkreis Osnabrück
verboten, in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr private und öffentliche Grünflächen, Sportanlagen wie Fußball-,
Tennis- oder Golfplätze sowie land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen mit Wasser zu sprengen.
Ein Verstoß gegen diese Anordnung kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Die ganze Meldung des Landkreises finden Sie hier.

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Blühstreifen-Schilder

Mitglieder können nun wieder gratis Blühstreifen-Schilder "Hier blüht uns was" in den Geschäftsstellen in
Bersenbrück und Osnabrück abholen.
Die Schilder haben ein Maß von 60x80 cm und können gut am Feldrand und Blühstreifen aufgestellt werden.

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Einreise von Saisonarbeitskräften

Seit dem 16. Juni können Saisonarbeitskräfte aus EU-Mitgliedstaaten und den assoziierten
Schengen-Staatenauch wieder auf dem Landweg einreisen. Auch Drittstaatangehörige dürfen zur Saison-
beschäftigung in der Landwirtschaft nach Deutschland einreisen. Voraussetzung ist, dass die
maßgeblichen aufenthaltsrechtlichen Regelungen eingehalten werden.
Eine vorherige Anmeldung bei der Bundespolizei ist nicht mehr notwendig.

Auf der Seite des Deutschen Bauernverbands finden Sie alle aktuellen Informationen,
Infomaterialien und Hygieneanweisungen für Ihre Saisonarbeitskräfte:
www.saisonarbeit2020.bauernverband.de/

- Empfehlungen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus in Sammelunterkünften
und bei gemeinschaftlicher Unterbringung

- Konzeptpapier des BMEL

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Stellenanzeigen

Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

Hunderte Jahre alte Eichen machen oft das Bild eines ländlichen Anwesens aus. In den vergangenen Jahren
wird dieses Bild zunehmend durch die Raupen des Eichenprozessionsspinners gestört. Grund dafür ist
die Klimaerwärmung, die die Vermehrung der wärmeliebenden Schmetterlingsart fördert.
Befallen sie die Eichen, ist das nicht nur problematisch für die Bäume, sondern auch für Mensch und Tier.
Die Larven des Falters fressen die jungen Blätter der Bäume. Nur selten fressen sie die Bäume komplett kahl.
Geschieht dieser Befall über mehrere Jahre, sind die Bäume auch für weitere Schädlinge angreifbarer.
In der Regel befallen die Larven Trauben-, Stiel- und Roteichen. In besonders starken Populationsjahren können
sie sich aber auch auf andere Baumarten, wie Hainbuchen, ausbreiten.

Welche Maßnahmen Sie bei Befall Ihrer Eichen mit dem Schädling greifen sollten, lesen Sie hier.
Einen Warnhinweis zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie hier.

In unseren Geschäftsstellen Bersenbrück und Osnabrück können Sie zu den bekannten Öffnungszeiten
Warnschilder für 14,30 € erwerben.
Die Schilder dürfen Sie auf Ihrem Privatgrund an Rad- und Spazierwegen o.ä. beliebig anbringen.
Für andere Standorte ist das Aufstellen mit der Gemeinde abzustimmen.

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Überprüfung von JGS-Anlagen 

Der Landkreis Osnabrück hat in diesem Jahr damit begonnen, die ersten 50 Betriebe, von insgesamt ca. 1200,
nach der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) zu kontrollieren.
In Niedersachsen sind Anlagen, die nicht über eine Leckageüberwachung verfügen, alle 10 Jahre auf ihre
Dichtigkeit zu prüfen. Der Prüfpflicht unterliegen Behälter, Sammelgruben, Erdbecken, ortsfeste Silageanlagen
(länger als 6 Monate an einem Ort), Güllekeller und -kanäle, Festmistplatten, Abfüllflächen mit den zugehörigen
Rohrleitungen, Sicherheitseinrichtungen, Fugenabdichtungen, Beschichtungen, Auskleidungen.
Feldmieten fallen nicht unter die Prüfpflicht, da es sich hier nicht um ortsfeste Anlagen handelt.

Ein Merkblatt zur Überwachung der JGS-Anlagen im Landkreis Osnabrück und eine Selbstcheckliste lassen wir
Ihnen auf Anfrage gerne zukommen.

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FINKA-Projekt: Biodiversitätsprojekt sucht Partnerbetriebe

Wollen Sie die Diskussion rund um Landwirtschaft und Biodiversität versachlichen? Haben Sie
Interesse an einem kollegialen Austausch zwischen konventionell wirtschaftenden und Öko-Betrieben?
Dann ist die Teilnahme am Projekt FINKA – Förderung von INseKten im Ackerbau – eine gute Option.
Mit dem Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sollen Lösungsstrategien zur Förderung der
Biodiversität von Insekten erarbeitet und eine breite Diskussion innerhalb der Landwirtschaft
angestoßen werden. Dafür werden Modellbetriebe gesucht, die auf den Einsatz von chemischsynthetischen
Insektiziden und Herbiziden verzichten bzw. die als Öko-Betriebe diesen Schritt bereits
gegangen sind und ihr Fachwissen an andere Betriebe weitergeben wollen. Die Auseinandersetzung mit
der Fragestellung, wie ein Verzicht auf diese Pflanzenschutzmittel in der Praxis betriebswirtschaftlich und
arbeitstechnisch umgesetzt werden kann und was dies für die Artenvielfalt auf dem Acker bedeutet,
steht im Mittelpunkt des Projektes.

Die ganze Mitteilung und weitere Infos finden Sie: hier.

Kurzinfo für Betriebe
Wenn Sie Interesse an dem Projekt FINKA haben, melden Sie sich bitte direkt bei Sara Kuschnereit von
der Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
oder telefonisch unter 04262 9593-69.

FINKA ist ein gemeinsames Projekt von der Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, dem
Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V., dem Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., der
Georg-August-Universität Göttingen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Projekt
FINKA im Bundesprogramm Biologische Vielfalt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit
Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem
Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des
Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des
Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.
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Corona und Landwirtschaft

Aktuell treten viele Fragen zum Coronavirus und dem Umgang damit auf. Wie verhalte ich mich richtig?
Wie kann mein Betrieb weiterlaufen? Der Deutsche Bauernverband hat hierzu ein Papier erstellt,
das Antworten liefert und Informationsquellen zur Verfügung stellt: Coronavirus – Fragen und Antworten
Auch auf der Homepage des Landesverbandes Niedersachsen finden Sie eine Übersicht der Antworten
auf die wichtigsten Fragen zum Thema Corona: Informationen zum Coronavirus

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Betriebliche Maßnahmen zur Corona-Prävention

Der HOL und die LSO sehen Maßnahmen vor, um einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus zu leisten
und die Gesundheit der Mitarbeiter und Mandanten zu schützen. Dazu gehört auch die Wahrung einer
angemessenen Distanz und Vermeidung von Körperkontakt. Deshalb wird auch der Publikumsverkehr
in unserem Hause möglichst eingestellt. Die Beratung unserer Mandanten erfolgt weitestgehend telefonisch.
Wir bitten Sie, die Besuche in unserem Haus lediglich auf die Einreichung Ihrer Unterlagen zu beschränken.
Zu bereits vereinbarten Terminen nehmen unsere Mitarbeiterinnen telefonisch Kontakt zu Ihnen auf.
Außerdem erhalten unsere Mandanten ein Anschreiben, das sie über die aktuelle Situation in Kenntnis setzt.

                                                                                                                                                        
Bei Fragen wenden Sie sich gerne telefonisch an unsere Geschäftsstellen.

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Aktuelle Informationen zum GAP-Antragsverfahren 2020

Bis zum 15. Mai können auch in diesem Jahr wieder Anträge auf Agrarförderung und
Agrarumweltmaßnahmen (AUM) gestellt werden.
Für die Antragstellung 2020 steht Ihnen ab dem 17. März 2020 das Programm ANDI in gewohnter Weise
als Webanwendung zur Verfügung. Informationen zum Programmstart und zu den Voraussetzungen erhalten
Sie mit dem Anschreiben der LWK zur Antragstellung, dass Mitte März auf den Höfen sein wird.

Wichtige Fristen im ANDI-Antragsverfahren

  • 15.05.2020: Abgabeschluss für den ANDI-Sammelantrag 2020
  • 16.05. – 19.06.2020: Vorab-Gegenkontrolle (VAG)
    - sanktionslose Rücknahme von Überlappungen
  • 01.10.2020: Letzter Termin der Änderungsmitteilung ökologischer Vorrangflächen (öVF)
    Zwischenfrucht (Modifikationsantrag) und AUM-Änderungen AL22 (winterharte Zwischenfrucht) /
    AL5 (reduzierte Bodenbearbeitung nach Mais)

Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren und zu wesentlichen Neuerungen finden Sie hier.

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Diskussionsrunde der GRÜNEN: Nitratbelastung des Wassers und der
Einfluss der Landwirtschaft

Friedrich Brinkmann vertrat bei einer Diskussionsrunde der Grünen die Landwirte und betonte deren Einsatz
für den Wasserschutz. Er forderte bei allen neuen Regelungen Planungssicherheit für die Bauern.

Den Artikel der NOZ zur Diskussion finden Sie hier.

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Rote Gebiete

Die Gebietskulissen der NDüngGewNPVO können sie hier einsehen.

 Rote Gebiete 1

 Rote Gebiete 1 1

 

Das Landvolk Niedersachsen lässt die Roten Gebiete überprüfen.

„Der Schutz des Grundwassers ist Bestandteil unseres Wirtschaftens. Bei der Debatte um Nitrat im
Grundwasser erschienen uns seit Langem Daten im Zusammenhang mit dem Nitrat-Messnetz als sehr
unplausibel.  Aus diesem Grund haben wir Dr. Hannappel mit der Untersuchung grundlegendster
Fragestellungen beauftragt, da aus unserer Sicht nur mit wissenschaftlich fundierten Informationen
zu unserem Messstellennetz etwas für die Grundwasserqualität erreicht werden kann.
Die Ergebnisse des Gutachtens werden wir voraussichtlich im April 2020 den beteiligten Behörden
und der breiten Öffentlichkeit vorstellen können.
Und dann erwarten wir uns von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung eine zielorientierte Befassung
mit den Ergebnissen“, so Albert Schulte to Brinke, Vorsitzender des Hauptverband des Osnabrücker
Landvolkes (HOL), Kreisbauernverband e.V.

Nähere Informationen zum Gutachten finden Sie hier: Pressemitteilung Überprüfung der Roten Gebiete

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Die Landvolk-App ist da

Neue Wege geht das Landvolk in der Kommunikation. Der niedersächsische Bauernverband möchte
mit Landwirten, Verbrauchern und weiteren landwirtschaftlich Interessierten noch direkter kommunizieren
und hat dafür eine eigene App entwickelt.

Mit ihrer Mitgliedsnummer können sich die Verbandsmitglieder in der App anmelden und erhalten Meldungen
zu aktuellen Marktentwicklungen, agrarpolitischen Nachrichten und Neuigkeiten aus den Bereichen
Umweltschutz, Öffentlichkeitsarbeit und landwirtschaftlicher Ausbildung.
Über die App erhalten die Mitglieder ebenso Informationen direkt aus ihrem eigenen Kreisverband.

Auf der Homepage des Landvolks Niedersachsen finden Interessierte die App
zum einfachen Download unter der neuen Seite app.landvolk.net.